Die Initiative gefährdet unsere Haus- und Nutztiere

Die Initiative macht keinen Unterschied zwischen der allgemeinen Gesundheitsversorgung und der Tiermedizin.
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Die Initiative gefährdet unsere Haus- und Nutztiere

Die Initiative macht keinen Unterschied zwischen der allgemeinen Gesundheitsversorgung und der Tiermedizin. Das heisst: Auch neue Therapien für die Behandlung von Haus- und Nutztieren dürfen vor der Anwendung nicht mehr getestet oder eingeführt werden. Der Familienhund oder die Kuh auf der Alpweide würden keine sichere medizinische Versorgung mehr erhalten. Aus Sicht der Veterinärmedizin ist dieses Verbot enorm einschränkend.

Gleichzeitig verschlechtert die Initiative auch die Situation für viele Versuchstiere, wenn die entsprechende Forschung einfach ins Ausland verlagert wird. In den meisten anderen Ländern sind die gesetzlichen Regelungen für Tierversuche und die jeweiligen Kontrollen nämlich weniger streng. Im internationalen Vergleich verfügt die Schweiz über eines der strengsten Tierschutzgesetze.